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#welttagdesbuches

welttagdesbuches

 

RevoluzZzionäre eBooks oder das tolle Buch „Puppenstudio: Puppendesignerinnen plaudern aus dem Nähkästchen“ gewinnen?
Kannste weiter unten :-)
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Alle großen und kleinen Mitglieder der RevoluzZza-Familie lieben Bücher!

Und ich finde es wunderschön zu sehen, wie meine Kinder sich in den Geschichten verlieren können, träumen, aufgeregt davon erzählen und selbst googlen, ob es vielleicht weitere Bände des Lieblings-Buchhelden gibt!
Obwohl meine Kinder ja schon so richtig in dem Alter sind, sich alleine durch dicke Schmöker zu arbeiten – wird bei uns immernoch vorgelesen.

Und zum Welttag des Buches möchte ich nicht nur zum Lesen aufrufen – sondern auch zum VOR-Lesen!
Lest mit Euren Kindern zusammen und genießt diese Zeit, solange sie Lust dazu haben – es ist eine wunderbare Qualitätszeit mit Euren Kindern!

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Die eBooks haben gewonnen:

Sabine Attoumbré

frau wunderlich

Kirsten Buchta

Sandra Rönnecke

Nici

Eva Olli

Irmgard Hahn

Nat

Henrike

Manuela Sondermann

Das Buch:
Daniela Brand

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Zum Tag des Buches verlose ich ein Exemplar des Buches Puppenstudio: Puppendesignerinnen plaudern aus dem Nähkästchen – in dem Ihr neben anderen wunderbaren Tutorials das revoluzZzionäre Rotkäppchen-Tutorial findet!
Außerdem verlose ich 10 revoluzZzionäre eBooks nach Wahl!

Hinterlasst einfach einen Kommentar hier oder auf meiner Facebookseite oder bei twitter @revoluzZza – teilt so viel Ihr könnt… und ihr seid dabei!
Schreibt bitte auch, ob Ihr das Buch oder ein eBook gewinnen möchtet!

Ausgelost wird am Sonntag, den 26.04. – der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen :-)

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Kinder und der Tod

der_tod

Abendspaziergänge sind eigentlich das Beste vom Tag.
Man kann die Gedanken schweifen lassen kann. Und so schweiften meine Kinder und ich zum Thema: Der Tod.

Wenn man Kinder über den Tod nachdenken lässt, ihnen zuhört und sich gemeinsam mit ihnen auf die Suche nach Fragen und vielleicht sogar Antworten begibt – kann es ganz schön spannend werden. Manchmal sehr nachdenklich. Aber auch gar nicht so selten schön und leicht.

Als mein Vater und der Opa der Kinder vor vier Jahren starb, habe ich mich spontan dazu entschieden, meine Kinder aktiv in das Thema miteinzubeziehen.
Auch wenn es aus meinem Umfeld durchaus ein paar kritische Stimmen dazu gab.

Kurz vor seiner Beerdigung wurde mein Vater im Beerdigungsinstitut aufgebahrt, damit der engste Familienkreis Abschied nehmen konnte.
Meine Kinder – zu dem Zeitpunkt 5 und 7 Jahre alt – nahm ich mit.
Zuvor hatten die Beiden Bilder für den Opa gemalt, die wir zu ihm in den Sarg legten – und die er mitnahm in sein Grab.
Ich habe damals schon sehr genau gespürt, dass die Kinder nicht nur traurig waren,  sondern auch fasziniert vom toten Opa. Von der Tatsache, dass da ein Körper lag, aus dem alles Leben gewichen war.
Aber eben auch – und das war die Hauptsache: Sie waren beruhigt, weil sie ganz klar sehen und wahrnehmen konnten, dass es nicht der Opa ist, der da bald tief ins Grab kommen und mit Metern von Erde bedeckt werden sollte.
Sondern nur noch eine Hülle – in der Opa einmal gewohnt und gelebt hatte.
Aber die er nun verlassen hat.

An den Tag der Beerdigung denke ich heute eigentlich gerne.
Ich lief mit den Kindern alleine zum Friedhof.
Es war ein sonniges, aber auch stürmisches Wetter. Der Wind stob durch die Baumwipfel und die Blätter rauschten laut.
Fast ein bisschen dramatisch.
Auf dem Friedhof angekommen erwartete uns eine große Menschenmenge – dadurch war der letzte Abschied weniger intim.
Aber als mein Vater ins Grab gelassen wurde, tippte meine Tochter mich an und sagte: „Schau!“ – und meine Kinder und ich sahen einen kleinen Spatz aus dem Grab nach oben in den Himmel flattern.
Es war ein so schönes Bild – ganz besonders für meine Kinder, die sich verschwörerisch anschauten.
Mitten in der sie umgebenden Trauer.

Bis heute erzählen sie die Geschichte immer mal wieder (und natürlich gibt es auch allerhand fantasievolle Interpretationen zu dem kleinen Vogel) – und ich freue mich jedes Mal sehr, dass sie so eine kleine positive Erinnerung an den Tod ihres Opas haben.

Als Buch-Liebhaberin habe ich natürlich auch einige Kinderbücher zu dem Thema angeschafft.
Das Lieblingsbuch der Kinder ist: Die besten Beerdigungen der Welt.
Das ist ein ganz wunderbar unsentimentales, aber trotzdem gefühlvolles Buch. Es erzählt von drei Kindern, die ein Beerdigungsinstitut für tödlich verunglückte Tiere gründen – damit ein jedes wirklich die beste Beerdigung der Welt erhält.
Bei uns wurden schon vor Buchanschaffung allerhand Insekten, Mäuse und Vögel mit Blumenbeigaben bestattet – drum mochten meine Kinder dieses Buch umso lieber.
Für Kinder ab ca. 5 Jahren.

Ebenfalls beliebt bei meinen Kindern ist das Buch Adieu, Herr Muffin – das vom alten Meerschweinchen Herr Muffin erzählt, dem es einfach nicht mehr gut geht und der schließlich verstirbt.
Meine Tochter hat es unzählige Male gelesen – mir fällt das Vorlesen etwas schwer, aber ich bin auch leicht sentimental, wenn es um dahinscheidende Tiere geht :-)
Für Kinder ab ca. 5 Jahren.

Optisch sehr schön und einfühlsam geschrieben ist Ente, Tod und Tulpe. Eines meiner Lieblingsbücher zum Thema, in dem man dem personifizierten Tod begegnet, der aber gar nicht gruselig oder schrecklich ist – sondern eher leise und freundlich. Und der Ente, die schließlich verstirbt – ganz ohne Drama, sondern weil manche Dinge eben so sind und man sie nicht ändern kann.
Für Kinder ab ca. 7 Jahren.

Im Buchladen durchgeblättert habe ich das Buch Hat Opa einen Anzug an?, das ich auch empfehlen kann. Aufgrund der etwas düsteren Illustationen würde ich es ab ca. 6 – 7 Jahren empfehlen (und nicht wie angegeben ab 4 Jahren).

Gestern gab es beim Spaziergang dann noch eine Mäusebeerdigung: Eine kleine Feldmaus lag mausetot (warum sagt man das eigentlich?) am Wegesrand und die Kinder fanden, sie verdiene ein ordentliches Begräbnis und ein paar schöne Abschiedworte: „Heute Nacht reist du zu den Sternen, kleine Feldmaus.“
Danach dachte die Tochter noch ein wenig nach: „Wenn wir einfach so eine Fliege totschlagen, weil sie uns abnervt. Dann ist das für uns keine große Sache und wir haben es sofort wieder vergessen. Aber für die Fliege ist es eine richtig große Sache, denn sie hatte schließlich auch nur dieses eine Leben und wollte das ganz gerne leben. Da wäre es doch wirklich besser, wenn wir es aushalten, mal ein bisschen genervt zu sein. Und dafür die Fliege dann am Leben lassen!“.
Dem ist im Allgemeinen nichts hinzuzufügen.
:-)

(bei den Buch-Empfehlungen handelt es sich um Afiliate-Links)

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Ich liebe Meerjungfrauen

Ich liebe das Meer.
Und ich liebe es zu schwimmen: Im Meer, in Seen – am liebsten, wenn allerhand Getier um mich herum schwimmt, schlängelt, quakt oder blubbert. (Gar nicht mag ich es in chlorigen Schwimmbädern, deshalb habe ich im Winter schwimmfreie Zeit.)
Und deshalb liebe ich natürlich alle Lebenwesen, die sich im und auf dem Wasser tummeln.
Ganz besonders freche kleine Meerjungfrauen, die durchs Wasser flitzen und ahnungslosen Schwimmern Algen um die Zehen wickeln, nachts geheimnisvolle Nachrichten mit ihren Fingerspitzen in den Sandstrand schreiben und sich heimlich und von den Menschen ungesehen im dichten Schilf sonnen.
Calypso kennt Ihr ja schon (sie ist im Shop übrigens gerade im Angebot) – und sie wurde schon so viele Male auf wunderbarste Weise umgesetzt! Ein paar sehr schöne Exemplare findet Ihr hier.

Aber für alle, die das Spezielle und Besondere an gedruckten Nähsets lieben, gibt es jetzt eine ganz neue revoluzZzionäre Meerjungfrau!
Geboren wurde sie morgens vor dem ersten Kaffee des Tages auf einem meiner vielen Skizzenblätter…

minnja_sketch_bog

… wurde am Computer dann noch ein bisschen kindlicher und runder…

minnja_PC_bog

… und ist seit letzter Woche bei stoffn in der Produktion!
Und wer sich eine der ersten Minnjas sichern möchte – sollte gleich vorbestellen!

Minnja ist besonders einfach zu nähen, denn sie besteht lediglich aus einem Stück, es brauchen also keine Arme oder Beine eingesetzt zu werden.
Lediglich die aufgedrehten Zöpfe sind separat – können aber dementsprechend auch nach Lust und Laune platziert werden: Weiter oben wie hier im Beispiel… oder an den Seiten… oder (und das mag ich auch sehr) als einzelner Dutt oben am Kopf.
Der Körper (ohne Dutt) wird ca 58 – 60 cm lang sein.

minnja_final

 

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Honig im Kopf

honigikopf

Ganz frisch angelaufen und ein wirklich großartiger Film zu einem schwierigen Thema: Honig im Kopf

Mein Vater verstarb vor 3 1/2 Jahren an Alzheimer und diese Krankheit hat tiefe Spuren hinterlassen.
Dass jeder Lebensweg einmal enden muss – das ist nun einmal so. Aber mit Alzheimer ist es immer ein Ende, das so eigentlich nicht sein darf.
Ich finde es gut und wichtig, dass dieses Thema immer wieder angesprochen wird – Alzheimer, Demenz, Persönlichkeitsverlust… Das alles findet jeden Tag bei uns um die Ecke statt – aber gut weggesperrt in hübsch geschmückten Pflegeheimzimmern und geregelter Nahrungs- und Medikamentenzufuhr.
Und in den meisten Fällen fehlt das entscheidende: Lebensqualität.

Deshalb habe ich mich wirklich sehr gefreut, als ich kurz vor Ostern in diesem Jahr angesprochen wurde, ob ich mir vorstellen könnte, das Tier an der Seite des an Alzheimer erkrankten Opas (Dieter Hallervorden) und seiner Enkelin (Emma Schweiger) im neuen Film von Til Schweiger zu entwerfen und zu erstellen.

Der Weg war weit und ich habe wirklich eine Masse an Entwürfen geliefert – bis endlich alle das Gefühl hatten: Das ist es. Berta!

Zunächst war Berta auch nur als kleineres Requisit geplant – aber während der Dreharbeiten mauserte sie sich zum kleinen Star :-)

Und… das Schnittmuster zur Berta… ist übrigens schon in Arbeit!

 

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Mega-Weihnachts-Sale und die Chance auf eine fertige Inuit-Puppe mit kleiner Schwester

weihnachtsverlosung

ACHTUNG:
Die Glücksfee hat unerbittlich zugeschlagen und gezogen: Inken Matjes
und zum baldigen 3. Advent lege ich noch ein Igel-Nähset drauf für: Claudia von http://dreiherzen.blogspot.de/
Gratulation!!!

Momentan gibt’s einfach ALLES im Sale: In meinem Shop, bei Dawanda und bei Etsy.

Ich packe und packe und packe – und nun sind für dieses Jahr auch schon einige Nähsets ausverkauft: Das Rotkäppchen und das Tulpenmädchen Blomma auf jeden Fall!
Als Ausgleich gibt’s dann also morgen… eine kleine Überraschung (ganz leis‘ flüsternd sage ich… vielleicht einen kleinen, großen Igel? ;-) )

Ich liebe die mutige Anana und ihre süße kleine Schwester – aber als Winterwesen laufen sie gerade aus und werden im neuen Jahr auch nicht wieder in den Shop kommen (aber vielleicht im nächsten Winter wieder):
Also schlagt zu, solange es sie gibt! Das Nähset ist jetzt noch einmal günstiger geworden!

Und eine ganz fertige Inuit-Puppe mit Baby könnt Ihr sogar gewinnen: Teilen, kommentieren und am Freitag aufpassen, ob Ihr gewonnen habt!
Dann schickt mir fix Eure Adresse und das Püppchen mit Anhang reist noch am selben Tag ab – direkt zu Euch!

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Noch mehr revoluzZzionäre Weihnachtsdeko: Milla und der Schneemann

milla_snowman

Ich hoffe, Ihr habt Euch die Bäuche schon einigermaßen rundgegessen an Pefferkuchen und dampfenden Maronen – und habt Lust auf noch ein bisschen mehr selbstgemachte Weihnachtsdeko!

Sticken kann man immer: Wenn man dem Kind bei seinen Flötenübungen für Weihnachtskonzert lauscht, die Füße am Kamin wärmt oder darauf wartet, dass die Weihnachtsplätzchen endlich fertig gebacken sind.

-> Los geht’s!