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Kaum ist ein Jahr vergangen – und schon gibt es ein neues Aurelia-Buch!

Cover des Aurelia-Buches

Die Autorin Dorothea Flechsig vom Glückschuh-Verlag und ich freuen uns noch immer über das grandiose Feedback auf das erste Aurelia-Buch: „Kleiner Dreckspatz Aurelia – Wasch dich doch mal!“. Viele schöne Kommentare und Nachrichten bekamen wir über persönliche Dreckspatz-Geschichten. Deshalb fanden wir: Wir sollten euch mehr über Aurelia erzählen.

Also wurde gegrübelt, geschrieben, gezeichnet und geschwitzt – bis eine neue Aurelia-Geschichte fertig war.
Diesmal möchte Aurelia partout nicht schlafen gehen.
Aurelia spielt mit einem Flugzeug

Denn natürlich haben Kinder besseres zu tun, als still im Bett zu liegen! Also erforscht Aurelia mit ihrem Papa zusammen, wie man im Tierreich schlummert.

Und probiert dann tierische Schlafgewohnheiten aus.

Aurelia schläft auf einem bein stehend.

(Und ich möchte nicht zuviel verraten, aber beim Erforschen und Ausprobieren wird sie dann doch gehörig müde. So wie schließlich alle Kinder, bei dem das Aurelia-Abenteuer als Gute-Nacht-Geschichte Probegelesen wurde. Wenigstens nach dem 8. – 9. „Noch mal!“ :-) )

Ein tolles Buch, bei dem auch Erwachsene noch staunen können – oder wisst ihr, dass es Tiere gibt, die im Fliegen schlafen können? Oder kopfüber? Oder auf einem Bein stehend?
Am Montag erscheint das neue Aurelia-Buch, bestellen könnt ihr es ab sofort und auch schon einen Blick ins Buch werfen: „Kleine Nachteule Aurelia – Schlaf doch mal“.
Das Buch macht nicht nur Spaß, sondern ist auch vielfältig gestaltet und ist empowernd für Mädchen – und Jungs. Und ohne typische Mädchen-Klischees.

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Sommerlochbuchparade: Traumberufe

Das Buch Traumberufe (Affiliate Link) von Cai Schmitz-Weicht und Ka Schmitz mag ich nicht nur, weil es schön ist – sondern weil es auch gut tut.

Alle Kinder, die ich kenne, lieben es darüber nachzudenken, was sie später mal werden wollen. Die Klassiker sind wohl Feuerwehrmann, Ärztin, Polizist oder Ballerina.
Bei mir schwankte es zwischen Tierärztin und Dinosaurierforscherin, bei der Tochter zwischen Tierärztin, Architektin und Künstlerin. Und der Sohn wollte sich dazu nie äußern, ich habe aber so eine Ahnung, was er als Kindergarten- und Grundschulkind gerne werden wollte. Füge mich aber seinem Schweigen :-)

Natürlich gibt es bereits unzählige Bilderbücher über Berufe – und einige geschenkte Bücher aus dieser Thematik schenkte ich auch gleich weiter. Irgendwann ist es auch mal gut mit Baggerfahrer- und Krankenschwestern-Fantasien.
Das Buch „Traumberufe“ ist da erfrischend anders: Hier gibt es Mädchen, die Lichttechnikerin, Architektin, Kranfahrerin oder Pilotin werden wollen.

Und Jungs die von Berufen wie Erzieher, Käferforscher oder Reiseleiter träumen.

Sogar das Thema Arbeitslosigkeit wird angesprochen – und zwar kinderleicht verständlich.
Im ganzen Buch findet ganz nebenbei auch noch Vielfalt statt: Lisa, die Architektin werden will, sitzt im Rollstuhl und will Treppenhäuser ohne Stufen bauen.

Und Adila, die zukünftige Pilotin, ist eine Person of Color.
Dazu ist das Buch auch noch zweisprachig – wie alle Bücher des viel & mehr-Verlages. Wir haben uns spontan für die Deutsch-Türkische Ausgabe entschieden.

Ohne speziellen Grund, einfach so, damit man einfach mal ein bisschen türkischen Text hat und vielleicht sogar mal ein Wort wiedererkennt. Eine tolle Art, Kinder spielerisch an andere Sprachen heranzuführen.
„Traumberufe“ ist ein Pappbilderbuch für Kinder ab 2-3 Jahren, macht aber auch 5-6-Jährigen gewiss noch großen Spaß!

Ich wünsche mir noch viel, viel mehr Bücher dieser Art!
Mein Tipp: Schaut euch auf der Verlagsseite viel & mehr um – da gibt es noch weitere tolle Bücher dieser Art zu entdecken.

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Sommerlochbuchparade: Mama, ich mag dich…

Heute zeige ich euch ein Buch, dass meine Tochter immer besonders gerne mochte: „Mama, ich mag dich …“

Komako Sakai ist eine wunderbare japanische Autorin und Illustratorin – und wir haben noch 3 weitere schöne Bücher von ihr.
Ihre Illustrationen sind ganz eigen, haben einen etwas wilderen Strich – und passen perfekt zu dieser Geschichte.

Es geht um ein Hasenkind, das erlebt, was viele Hasen- und Menschenkinder erleben müssen: Dass Mama manchmal wirklich nervt!

Sie schläft sonntags zu lange, schimpft, wenn das Hasenkind im Badezimmer alles vollplanscht, hetzt das Hasenkind – und steht dann stundenlang mit ihren Freundinnen rum und quatscht.

Was geht in einem Kind vor sich, wenn der liebste Mensch der Welt manchmal einfach so blöd ist, dass man ihn verlassen will und niemals wieder kommen!

Komako Sakai erzählt in dem Buch sehr feinfühlig vom Hin und Her der Gefühle.
Und ganz wichtig: Dass Gefühle wie Wut nicht gewertet oder gar verurteilt werden sollten. Dass sie manchmal da sind – aber auch wieder vergehen. Und nichts an der unendlichen, ozeanweiten und himmelshohen Liebe zwischen Mama und Kind verändern.

Ich habe meine Tochter vorhin nochmal gefragt, warum sie ausgerechnet dieses Buch immer so mochte. Und sie sagte: „Ja, in anderen Büchern, da sind die Mamas immer ganz perfekt und fehlerfrei. Aber das sind sie in echt eben gar nicht. Und da fühlt man sich als Kind auch mal gut, wenn das so gezeigt wird. Und zum Schluss ist dann ja alles wieder gut. So wie im wahren Leben.“

Wie das Happy End aussieht – müsst ihr selber nachschauen. :-)

Aus Diversity-Sicht finde ich es übrigens gut, dass hier nur ein Elternteil gezeigt wird. Es bleibt offen, ob es sich um eine alleinerziehende Mutter handelt. Oder ob der Vater gerade nur nicht da ist. Ob das Hasenkind ein Junge oder ein Mädchen ist, weiß man auch nicht.
Das lässt Interpretationsraum für verschiedene Familienkonzepte und viele Identifikationsmöglichkeiten.

Für Kinder ab 4.