Erdbeer-Picknick- und Schlüpfer-Tag

Während ich immernoch über dem Tutorial brüte, mir die Finger mit Stecknadeln zersteche und Arbeit von Stunden wieder auftrenne… hat das Puppenkind heute einen wunderbaren Sommersonnengarten-Tag verbracht.
So einen, bei dem man morgens schon nicht am Frühstückstisch essen möchte, sondern Brötchen, Apfel und Tee nimmt und sich in den Rasen legt, kauend in die Wolken schaut und sich in seinen Gedanken verliert, den Wolken-Walfischen aufs weite Himmelsmeer folgt und träumt. Ein bisschen einschlummert und den Hummeln und Bienen bei ihren Brummsumm-Gesängen zuhört… und erst vom Magengrummeln wieder aufwacht, weil es schon nach Mittag ist und das Brot nur halbgegessen neben einem liegt, weil’s Träumen so viel schöner war als alles andere.

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Und genau so lief Alisa die ganze Zeit nur im Schlüpferchen rum, weil es so wunderbar warm war und die Sommersonne einen umhüllte. Und nach einem Himmelsritt auf einem Wolkenpferd in weite Traumwolkenwälder gab es für Alisa ein Erdbeer-Picknick.

Und jetzt ab in die Badewanne und ins Bettchen, ausruhen vom faulen Tag :-)
Dabei sang ich ihr eines unserer Lieblingslieder vor: von dem schlausten Mädchen der Welt.

 

Wartezeit auf Alisa verkürzen: Jeden Tag zwei Tutorials im 30%-Sale!

Während ich hier eifrig am Alisa-Tutorial arbeite…

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…könnt Ihr Euch die Wartezeit mit einem RevoluzZza-Super-Sale verkürzen!
Jeden Tag gibt’s zwei revoluzZzionäre Tutorials 30% günstiger! (Im RevoluzZza-Shop hier sind sie sogar noch ein bisschen abgerundet worden).
Gerade gibt’s Friddo und die großen Füchse: Bei Dawanda und im RevoluzZza-Shop.

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Und Ihr könnt Euch wünschen, welche Tutorials als nächstes im Sale sein sollen!
Für Heute Abend/morgen steht Uggla schon auf dem Programm, aber es kommt ja noch ein weiteres dazu :-)

Eine klitzekleine Alltagsgeschichte: Die Schlange in der Salatschüssel

Mittags (fast) mitten in der Hauptstadt:
Die Finger wollten eine Pause vom Zeichenstift und ich eine Tasse Inspirations-Tee – als ich auf dem Weg zur Küche eine kleine tote Schlange im Flur fand.
Eine SCHLANGE.
Wir haben drei Katzen – und so bin ich es schon gewöhnt, dass selten mal eine gehäutete Maus oder ein altersschwacher Vogel angeschleppt wird (zum Glück sind zwei unserer Katzen vollkommen jagduntauglich und die einzige jagdfähige Katze hat schon ein beinahe methusalemisches Katzen-Alter erreicht). Aber diese Schlange überraschte mich nun doch sehr.
Ehrlich gesagt war ich ratlos, aber ich wollte die kleine, offensichtlich verletzte und tote Schlange mit weit aufgesperrtem Mäulchen gerne aufbewahren, bis die Kinder aus der Schule kämen.
Wo nun aber hin mit der toten Schlange (mit der geringen Ahnung, dass sie vielleicht noch nicht mausetot war), ohne dass sie von den Katzen angeknabbert würde? Auch nach ein bisschen Anstubsen bewegte sie sich nicht mehr und so legte ich sie kurzerhand in einen leeren Kochtopf, den ich in den (ausgeschalteten) Backofen stellte.
Es ist etwas schwer, hier bei uns Dinge vor den Katzen zu verstecken, weil sie – egal welchen Alters – Meister im Öffnen von Türen, Schränken und auch Kühlschränken sind. Weshalb wir u.a. eine Kindersicherung an unserem Kühlschrank haben.
Gut, Schlange im Backofen. Tee gekocht, weiter an den Zeichentisch.

Als der Sohn nach Hause kam, freute ich mich schon, ihn überraschen zu können. Ich habe ihm nichts verraten, öffnete nur die Backofentür und deutete mit vielsagendem Blick in den Topf.
Vielleicht ahnt ihr es schon – der irritierte Blick des Sohnes ließ mich selbst in den Kochtopf schauen.
Und der war natürlich: Leer.

Ich bin gar nicht schlangen-ängstlich. Aber so ein klitzekleines bisschen kann man sich schon erschrecken, wenn man weiß, dass irgendwo nun eine Zombie-Schlange wartet (auch wenn es sich nur um einen Ringelnatter-Zombie handelt).

Der Sohn war ganz mutig und suchte gleich los – und so fanden wir sie ganz schlangenmäßig zusammengerollt hinten auf dem Backrost hängend, scheinbar entspannt schlafend. Der Sohn belehrte mich, dass Schlangen sich in Gefahrensituationen auch schon mal tot stellen. Tja – und da ist das dumme Mütterchen glatt drauf reingefallen :-). Ist übrigens exakt so beschrieben bei Wikipedia unter Abwehrverhalten – also nicht jede Ringelnatter, die tot erscheint, ist es auch.

Dort konnte das Schlänglein nun nicht bleiben – auch weil der Gemüseauflauf langsam in den Ofen sollte.
Ohne Fleischeinlage :-)

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Also zog die Kleine in unsere Salatschüssel, mit etwas feuchtem Moos schlangengemütlich ausgekleidet und in unsere Badewanne gestellt, in der es nun eine kleine Pfütze für das Wohlbefinden des Schlängleins gab.
Am Liebsten hätten die Kinder die Schlange behalten – ganz klar.
Zu süß züngelte das Zünglein, hob sie ihr Köpfchen und ruhte sich in den Händen des Sohnes aus.

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Aber abgesehen von der Unmöglichkeit, ihr ein artgerechtes Zuhause in einem Terrarium zu bieten, ist es auch schlichtweg verboten, Ringelnattern zu behalten. Denn sie gehören zu einer gefährdeten Art.
Der künstlich angelegte Teich meiner Schwester wäre ein mögliches Schlangenheim gewesen – aber eben auch im Einzugsbereich von allerhand gelangweilten Katzen der Umgebung – und diese Ringelnatter war eindeutig noch ein recht junges Exemplar und somit auch eine leichte Beute.
Also blieb sie noch ein bisschen in der Salatschüssel und abends brachten wir sie zum kleinen Waldsee – weit weg von den Vorstadtkatzen.

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Die Kinder verabschiedeten sich schweren Herzens – wahrscheinlich fiel der kleinen Schlange (sie wurde Henry getauft) der Abschied leichter.
Bei den Kinder flossen schon so ein, zwei Abschiedsschmerz-Tränchen.
Ich rate eigentlich eindringlich von zu viel Schlangenbefummlerei ab, denn Ringelnattern sind extrem scheu und diese Anfassereii setzt sie unter Stress.
Andererseits bin ich  froh, dass die Kinder solche Erlebnisse haben können und Empathie auch für auf den ersten Blick nicht so kuschelig-süße Tierchen wie Kaninchen entwickeln.
Und sie somit lernen, wie wertvoll und schützenswert jedes Leben ist –  dass eben auch eine kleine Ringelnatter es wert ist, sie zu retten und zu einem artgerechten Zuhause zu bringen.
Ich habe mir Henry zum Schluss noch einmal ganz genau angeschaut – und da war keine einzige Wunde mehr zu sehen. Wirklich erstaunlich, wie schnell Schlangenhaut heilt.

Sobald Henry ins Wasser gesetzt war, schoß er von dannen, dass es eine Freude war. Ich schwöre euch – ich hörte einen kleinen Schlangenjuchzer.

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Morgen besuchen wir das Schlangenkind wieder – vielleicht sehen wir es ja fröhlich durchs Wasser schlängeln.

Bloglovin

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Follow my blog with Bloglovin

Seitdem Google seinen Blog-Reader dicht machte, dümpelten meine bei Bloglovin importierten Lieblings-Blog-Links viel zu lange ungenutzt vor sich hin (und ich besuchte nur die Blogs, die ich eben in meinen Browser-Lesezeichen habe).
Beim dritten Frühstücks-Tee und dem Chat mit einer Lieblings-Kollegin fiel mir dann auf, dass es auch für mich nun Bloglovin-Zeit wird :-)
Zumal ’s ja echt ziemlich praktisch ist ;-)

Puppenkind Alisa

Wer auf meiner Facebook-Seite mitliest, hat es ja schon mitbekommen: Es gibt Zuwachs in der revoluzZzionären Familie!
Und zwar das Puppenkind Alisa, dessen Entstehung man auf Facebook live miterleben konnte.

Während eines Telefonates aus meinem Stift auf einen Kritzelzettel entschlüpft, beim Anschauen und Vorlesen von einem unserer Lieblingsbücher Alice im Wunderland (und dies ist meine Lieblingsausgabe mit umwerfenden Zeichnungen und ganz vielen Hintergrund-Infos!) wieder an die kleine Skizze erinnert…

alisa_skizze

…überkam es mich, das kleine Kritzelding zu einem süßen, wunderlichen und wißbegierigen Puppenkind zum „Leben“ zu erwecken.

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Ehrlich gesagt ist es auch bei erfahrenen Puppenmachern eher selten, dass der erste Entwurf glückt und so aussieht, wie man es sich vorstellte und erhoffte.

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Aber bei Alisa war das anders.
Schon als sie nur halb mit Puppenwatte gefüllt war – ich schwöre, es ist wahr! – zwinkerte sie mir zu!
Und ich wußte: Ja, das ist das kleine Mädchen aus der Kritzelskizze, mit dem Geist einer Alice – in Fleisch und Blut… nein, Stoff und Garn natürlich :-)

alica

Spieluhrenplaudereien

Bisher kam ganz viel positives Feedback zur Püppchen-Spieluhr-Tutorial Vaggvisa – und das freut mich sehr!
Aber natürlich möchte nicht jeder ein Püppchen aus Spieluhr (auch wenn die ganz schön flexibel sind – schon mal an eine Piraten-Vaggvisa oder Rotkäppchen-Vaggvisa gedacht? ;-) ) – und so wünschte sich eine Kundin Mipzz als Spieluhr. Gewünscht, getan – so entstand eine süße Mipzz-Spieluhr mit Eichel-Ziehbändchen.
Was man beachten muss, wenn man ein anderes RevoluzZza-Tutorial in eine Spieluhr verwandeln möchte, erzähle ich Euch hier (bitte seid nachsichtig, das Video ist noch etwas zu unscharf und zu dunkel – aber beim nächsten wird es ganz sicher besser :-) ):

Ganz besonders schön ist es natürlich, wenn Ihr das Ziehbändchen, das ja eigentlich ein Filz-Herz schmückt, mit einem passenden Motiv dekoriert wird. Und was könnte zu einem Eichhörnchen besser passen als eine Filz-Eichel?
Ihr könnt Euch hier die Eichel-Vorlage herunterladen.

Dann näht Ihr das Eichelhütchen auf das Eichelunterteil mit einem Geradstich:

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… und pinnt das Eichelvorder und -rückteil schön exakt aufeinander, steckt das Spieluhrenband zwischen die Hälften (Pfeil) und näht sie sehr exakt mit einem Geradstich aufeinander:

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Dann vernäht und verknotet Ihr das Garn und versteckt es in der Eichel. Dann ist alles gut abgesichert.

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Eine gute Idee ist es auch, die Eichel oder das Herz oder was auch immer Ihr Euch als Band-Deko ausgewählt habt, mit einer Zickzacknaht ringsherum zu sichern.

Und fertig ist die EichhörnchenSpieluhr!

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