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We <3 Picnic

Ganz zweifellos ist unsere Lieblingsform des gemeinsamen Essens und Schlemmens: Das Picknick.

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Der Himmel über den Kopfen, die Sonne im Gesicht – und die Vöglein singen uns ein Lied.
Dicke Hummeln kurven ein wenig ungeschickt um Gläser, Tassen und Schüsseln  herum, angelockt von süßer Marmelade.

Als Kind liebte ich Hummeln ganz besonders, diese pelzigen, dicken Insekten – so nah durch ihre zauberhafte Kuscheltierart, so fern in ihrem erbarmungslosen, kaum verständlichen Insektencharakter.
Unzählige Hummeln, die an heissen Sommertagen erschöpft auf den beinahe glühenden Terassensteinen lagen, päppelte ich in schön gebastelten Hummelhüttchen aus Blütenblättern und kleinen Ästen wieder auf.
Das ist übrigens auch heute noch ein guter Tipp: Es passiert oft, dass Bienen und Hummeln sich überanstrengen – ein bisschen Zuckerwasser genügt schon, um den Kleinen genügend Kraft für den nächsten Flug zu geben. Selbst wenn sie auf den ersten Blick unrettbar erscheinen.

Wir haben heute ein ganz besonders langes und ausgiebiges Pfingssonntagsfrühstückspicknick gemacht, mit der einen oder anderen Ameise die Bananen-Marmelade geteilt und uns mindestens tausend Geschichten erzählt.

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Das ist nämlich das Beste an Picknicks: Kein Telefon bimmelt, keine Geschirrspülmaschine wartet darauf eingeräumt zu werden, kein Comic unterm Tisch unterbricht das Gespräch.
Und mit runden, satten Bäuchen kann man sich dann im Gras ausstrecken und das mir fast Allerliebste tun: Den Wolken hinterherschauen und gemeinsam träumen.

Also: Macht mal weider ein Picknick! Am besten jeden Tag :-)

(Heute gab es wieder selbstgebackenes Sonntagsbrot und statt Zucker – den habe ich seit ein paar Wochen von meinem Speiseplan gestrichen – gab ich eine ganze kleingedrückte Banane zum Teig. Das wurde sowas von lecker! Absolute Empehlung!)

 

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Erdbeer-Picknick- und Schlüpfer-Tag

Während ich immernoch über dem Tutorial brüte, mir die Finger mit Stecknadeln zersteche und Arbeit von Stunden wieder auftrenne… hat das Puppenkind heute einen wunderbaren Sommersonnengarten-Tag verbracht.
So einen, bei dem man morgens schon nicht am Frühstückstisch essen möchte, sondern Brötchen, Apfel und Tee nimmt und sich in den Rasen legt, kauend in die Wolken schaut und sich in seinen Gedanken verliert, den Wolken-Walfischen aufs weite Himmelsmeer folgt und träumt. Ein bisschen einschlummert und den Hummeln und Bienen bei ihren Brummsumm-Gesängen zuhört… und erst vom Magengrummeln wieder aufwacht, weil es schon nach Mittag ist und das Brot nur halbgegessen neben einem liegt, weil’s Träumen so viel schöner war als alles andere.

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Und genau so lief Alisa die ganze Zeit nur im Schlüpferchen rum, weil es so wunderbar warm war und die Sommersonne einen umhüllte. Und nach einem Himmelsritt auf einem Wolkenpferd in weite Traumwolkenwälder gab es für Alisa ein Erdbeer-Picknick.

Und jetzt ab in die Badewanne und ins Bettchen, ausruhen vom faulen Tag :-)
Dabei sang ich ihr eines unserer Lieblingslieder vor: von dem schlausten Mädchen der Welt.