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RevoluzZzionäres Tomatensüppchen (vegan)

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Suppen gehen ja wirklich immer – egal ob es draußen eiskalt und tief verschneit ist oder die Sonne einem eine Million Sommersprossen ins Gesicht brennt.
Tomatensuppen habe ich auch schon jede Menge gekocht – aber das hier ist mit Abstand meine Lieblings-Tomatensuppe.

Und für die braucht man:
600 g reife Tomaten, geviertelt
1 rote Paprika, kleingeschnippelt
2-3 Knoblauchzehen, kleingeschnippelt (bitte nicht gepresst, das macht den Knoblauch bitter)
1 Zwiebel, kleingeschnippelt
1 Dose geschälte Tomaten im Stück (zum Beispiel von „Mutti“ – meine Lieblingsdosentomaten)
1 EL Tomatenmark (auch von „Mutti“ oder „Rapunzel“)
einen Teelöffel Zucker
Olivenöl
Balsamico-Essig
Oregano und Basilikum, getrocknet
Salz, Pfeffer
frischer Basilikum, kleingerissen, zum Drüberstreuen
nach Geschmack vegane Soja-Sahne

Und so geht das Süppchen:
Den Ofen auf 200°C vorheizen und in einen Bräter die Tomaten, Zwiebeln, den Knoblauch und die Paprika geben und mit etwas getrocknetem Basilikum, Oregano und dem Zucker bestreuen. Einen guten Schuß Olivenöl darüber geben und alles vermengen.

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Ab in den heißen Ofen und eine halbe Stunde brutzeln lassen! Dabei immer mal wieder etwas vermischen, damit es oben nicht zu dunkel wird.
Dann den Bräterinhalt in den Kochtopf geben und dazu die Dosentomaten und das Tomatenmark, alles schön fein durchpürieren (oder falls Ihr keinen Pürierstab habt, mit einem Kartoffelstampfer so klein wie möglich stampfen), einen halben Liter Wasser hinzugeben und nochmal 15 Minuten köcheln lassen. Während dieser Zeit gebit Ihr dann auch nich einen TL Balsamiko-Essig hinzu.
(In der Zeit packe ich auf  Basis des Sonntagsbrot-Rezeptes – aber mit nur einer Prise Zucker -zusammengemischte dünn geformte Baguette in den Ofen, die brauchen in dieser Form nur ca. 15 Minuten und werden dann später die Beilage sein)

Die Suppe schließlich mit Pfeffer und Salz abschmecken.
Über die angerichtete Suppe kleinegerissene Basilikumblätter streuen- und fertig!
Dazu gibt es frisches, noch warmes Baguette!
Und wer mag, gibt noch etwas vegane Sahne ins Süppchen.
Guten Appetit!

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Heileheilesegen-Süppchen (vegan)

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Erkältung und Magen-Darm-Grippe gaben sich bei uns die Klinke in die Hand – und da braucht der Körper leckere Suppen zur Stärkung.
Wenn es mal rasend schnell gehen muss (was es ja immer muss, wenn Kinder krank sind), dann ist diese super simple Gemüsesuppe eine tolle und sehr leckere Sache.

Zutaten:
1 Zwiebel
4 kleine oder 2 große Möhren
400 g Kartoffeln
1 kleiner Brokkoli-Kopf
1 kleiner Apfel
1 l Gemüsebrühe
ein bisschen Ingwerwurzel
Pfeffer und Salz

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Idealerweise verwendet man eingefrorene selbst vorgekochte Gemüsebühe – wenn man die nicht vorrätig hat, dann gibt’s ja noch gute Bio-Gemüsebrühe zum Zusammenrühren. Bitte hefefrei.
Da es jetzt leckere neue Kartoffeln gibt, schäle ich sie nicht, sondern putze sie nur gründlich.

Ans Werk:
Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden, kleine Möhren in Scheiben schneiden, große Möhren zuvor einmal halbieren und die Kartoffeln und den Apfel ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Den Brokkoli-Kopf in kleine Röschen schnippeln und brechen.

In einem großen Topf einen guten Schuß Olivenöl erhitzen und die Zwiebel und die Möhren gut anschwitzen. Dann mit einem Liter Gemüsebrühe ablöschen und die Kartoffelwürfel hinzugeben.
15 – 20 Minuten köcheln lassen. Schließlich die Apfelstückchen und Brokkoli-Röschen hinzugeben und maximal noch 3- 5 Minuten weiter köcheln lassen (wirklich nur ganz kurz, damit der Brokkoli nicht matschig wird – was ja leider allzu leicht passiert) und vom Herd nehmen. Salzen und Pfeffern und nach Geschmack etwas Ingwer über die Suppe reiben – fertig!
Dazu am besten etwas altbackenes Brot knusprig toasten und reichen.

Ihr werdet staunen, wie aus dem langweiligen Gemüsesüppchen etwas ganz Besonderes durch den Apfel und den Ingwer wird – und eine Vitaminbombe ist’s noch dazu!
Wir trinken dazu Lavendel-Pfefferminz-Tee.

Zum Nachtisch gab es für jeden einen Schneewittchen-Apfel und nach dem Essen wurden alle Pusteblumen abgepustet und heimliche Wünsche gewünscht :-)

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Monströs köstliche Kürbis-Apfel-Ingwer-Curry-Suppe

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Es brodelt in der Monster-Küche: Vorräte für die große Monsterwinterruhe müssen vorbereitet werden!
Ab Mitte Dezember bis Anfang Februar setzen die Långarmar-Monster keinen Schritt vor die Tür – viel zu kälteempfindlich sind die langen Arme und die Monsternäschen.
Es gibt da eine furchtbar gruselige Geschichte, dass ein Urururururgroßvatermonster mal mitten im Winter nach draußen ging, um sich die Sterne am Winterhimmel anzuschauen und dann… aber das ist eine andere Geschichte.

Jedenfalls bleiben die Långarmars in den Wintermonaten im warmen Häuschen und der angrenzenden Höhle – und machen es sich unfaßbar gemütlich! Manche Monsterkinder verbringen den halben Winter in der warmen Badewanne (Monster sind nicht wasserempfindlich und kein bißchen schrumpelgefährdet), während die Eltern das Feuer im Wasserboiler immer wieder anheizen. Es werden Monsterfeste gefeiert bei Kerzenschein und ganze Bibliotheken durchgelesen.
Neben einem sehr großen Vorrat an Brennholz (in der Höhle) und massenhaft Kerzen – ist es natürlich unfaßbar wichtig, dass die Vorratskammer mit riesigen Mengen leckerster Dinge gefüllt ist!
Und Kürbis-Apfel-Ingwer-Suppe ist da ideal, sie macht Leib und Seele warm und kann in Vorratsgläsern verschlossen monatelang frisch bleiben – Snukuu Långarmar kocht schon seit zwei Tagen! Allerdings schmeckt die Suppe so köstlich, dass die Monsterfamilie jeden Tag schon den gesamten gekochten Winter-Vorrat auffutterte…

Hier das Rezept für die monströs köstliche Kürbis-Apfel-Ingwer-Curry-Suppe (reicht für 4 hungrige Monstermägen):

Zutaten:
– 1 mittelgroße Zwiebel
– eine Knoblauchzehe
– 1 großer oder 2 kleinere Äpfel
– 800 g Hokkaido-Kürbis (die Menge bezieht sich auf die bereits zubereitete, entkernte, entstengelte, zerschnippelte Menge)
– eine walnußgroße Menge frischen Ingwer
– 1/2 Liter Gemüsebrühe
– 400 ml Kokosmilch
– indisches Currypulver, mittelscharf
– Pfeffer
– Salz
– Ölivenöl

– dazu Baguette, Fladenbrot, ein paar Scheiben Vollkornbrot o.ä.

 

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Vorbereitungen:
Zwiebel und Knoblauch kleinschneiden.
Kürbisse halbieren, die Kerne mit einem Löffel ausschälen, dann die Kürbishälften und den Apfel würfeln.
Gemüsebrühe zubereiten.

Los geht’s:
Die Zwiebel und den Knoblauch in Olivenöl leicht glasig anbraten (auf KEINEN Fall dürfen Zwiebeln oder Knoblauch braun werden), die Kürbis- und Apfelstückchen hinzugeben, ebenfalls kurz mit anbraten und dann mit der Gemüsebrühe ablöschen. Das Ganze kurz aufkochen lassen und bei kleiner Flamme ca. 20 Minuten köcheln lassen.
Nun ist der Kürbis schön weich und die Suppe kann mit einem Pürierstab püriert werden – wer keinen hat, kann auch einen Kartoffelstampfer verwenden, dann wird die Suppe zwar nicht so fein, sondern etwas stückiger – aber das ist auch sehr lecker.
Die Kokosmilch hinzugeben – und jetzt kommt das Beste: Die Suppe wird abgeschmeckt (dabei köchelt sie leise weiter)!
Gebt etwas Salz hinzu (nicht zuviel, wenn Ihr einen Brühwürfel verwendet habt, ist da ja meistens schon Salz drin) und fangt dann an, mit Curry abzuschmecken. Curry ist ein „Löffelgewürz“ – also mindestens einen Teelöffel des wunderbaren Gewürzes sollte man mindestens an jedes Gericht geben. Nun den geschälten Ingwer mit einer Reibe über der Suppe kleinreiben und einrühren, abschmecken und je nach Gusto noch mehr Curry, Ingwer und/oder Salz hinzufügen. Pfeffer nur wenig und zum Schluß (oder auch ganz weglassen), denn durch das Currypulver hat die Suppe schon eine sehr angenehme Schärfe.

Fertig!

Mit frischem Brot servieren (super lecker sind darauf noch ein paar geröstete Kürbiskerne und ein Schuß Kürbiskernöl) – und die Wärme genießen.

(die Kürbiskerne aus den Kürbissen bloß nicht wegschmeissen! Die sind super lecker und sehr gesund: Einfach abwaschen, über Nacht in Salzwasser legen, wieder abwaschen und kurz in kochendes Wasser werfen, 1 – 2 Minuten kochen, dann alles in ein Sieb kippen und die Kerne in kaltem Wasser abschrecken und kurz drin liegen lassen – danach sind alle Kürbisreste weg und man kann die Schale abrubbeln, indem man die Kerne in ein Küchenhandtuch legt und rubbelt. Dann die von der Schale befreiten Kerne auf ein Backblech legen, mit etwas Ölivenöl beträufeln oder besprühen und bei 200°C ca. 15 Minuten backen, leicht salzen, fertig! Köstlich für Kürbissuppen, Salate oder auch um Pesto zuzubereiten)


Das Tutorial zum Monster gibt’s hier und hier und hier!