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Herbstzeit – Stickzeit!

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Herbstzeit – Stickzeit!
Viele haben den Kamin schon das erste Mal in diesem Früh-Herbst angefeuert und es ist Zeit für Handarbeiten, die man machen kann, während alle gemütlich beisammen sitzen, erzählen, vorlesen, Spiele spielen.

Stricken, Häkeln – aber auch Handsticken gehört für mich dazu.
Und das geht leichter, als so manche/r denkt!
Probiert einfach mal mein Free Tutorial „I kiss better than I cook!“ aus – mehr als einen Stickrahmen vom Flohmarkt, ein bisschen Stoff, Stickgarn, eine Nadel und Bügel-Vlieseline benötigt Ihr dafür nicht.
Und das Ergebnis wird ein echter Hingucker an Eurer Wand sein!

Let’s stitch it!

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Alisa und Matilda bekommen ein Sommer-Abenteuer-Spiel-Tee-Party-Outfit

Ein Puppenmädchen kann ja wahrlich nicht jeden Tag im Kleidchen rumlaufen!
Schließlich muss auch auf Bäume geklettert, über Bäche gehüpft und wild Rollschuh gefahren werden!
Also wünschten sich die Mädels eine Hose – aber bitte eine, die auch schön genug für eine Tee-Party wäre.

Ja, nun gut… also an die Nähmaschine gesetzt und losgenäht.
Ich liebe schon immer Pumphosen für Kinder (und für Erwachsene zum Fahrrad fahren) – also wird Alisas und Matildas erste Hose so ein luftiges, gemütliches Kleidungsstück.

Hier gibt’s das Schnittmuster und Ihr werdet sehen: Innerhalb von einer halben Stunde ist das Höschen fertig (wirklich maximale Nähdauer).
Nähzutaten:

    • Baumwollstoff
    • Gummiband

 

 

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1. Schneidet die Hosenteile aus – da Ihr zwei Vorder- und zwei Rückteile benötigt, faltet den Stoff zusammen, legt die Schablone auf und schneidet in einem Rutsch zwei gleich große Hosenteile aus…

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2. … die sich in der Form spiegeln.
Achtet darauf, dass die Hinterseite der Hose schmaler ist als die Vorderseite (ungewöhnlich – aber Alisa und Matilda haben eben nur einen kleinen Popo und dafür einen Schleckermäulchen-Bauch).
Nun legt Ihr die jeweils aufeinander passenden Hosenstücke rechts auf rechts (die schöne Stoffseite nach innen) und näht sie zunächst im Bauch-Bereich bzw. Po-Bereich (Pfeil) mit einem Geradstich zusammen.
– Ihr könnt die Hosenbeine auch im Stoffbruch zuschneiden (siehe Schnittmuster), dann erspart Ihr Euch Punkt 5. –

 

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3. Grundsätzlich alle Nähte auseinanderbügeln.

 

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4. Nun die Innenseite der Hosenbeine …

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5. …und dann die Außenseiten der Hose mit einem Geradstich zusammennähen.

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6. „Ich finde, das sind schöne Shorts!“, sagt Matilda und möchte sie gleich anprobieren.
Aber so geht das nicht! Es sind Pumphosen geplant – und es werden Pumphosen! (Aber wenn Ihr für Euer Puppenkind Shorts statt Pumphosen möchtet, möchte ich Euch da natürlich nicht reinreden :-) –  dann lasst ganz einfach die Gummizüge in den Beinumschlägen weg.)

 

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Jetzt das Bündchen 1.5 cm nach innen umschlagen und mit einem Geradstich ringsherum so nähen, dass ein Tunnel entsteht.
Allerdings lasst Ihr eine Öffnung von ca. 1 cm, in die Ihr die ca. 26 cm lange Gummilitze mit einer Sicherheitsnadel einzieht (die Länge des Gummibandes hängt auch davon ab, wie fest und dick das Bäuchlein gestopft wurde).

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Nachdem das Gummiband durch den Tunnel gezogen wurde, legt die Enden des Bandes ca. 1 cm übereinander und näht sie mit einem Zickzackstich gut zusammen.
Lasst das Gummiband dann ganz in dem Tunnel verschwinden und verschließt die 1 cm-Öffnung mit einem Geradstich.

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9. Najaaa.. Matilda hat schon Recht – das wären schöne Shorts… Aber ich beibe trotzdem bei PUMPHOSE!
Drum schnell die Hosenbeinchen jeweils 1.5 cm nach innen einschlagen, einen Tunnel nähen, 1 cm offen lassen, ca. 9 cm Gummilitze durchziehen und alles zusammennähen und verschließen wie beim Hosenbund.

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10. Et voilà – ich habe es ja versprochen:
Eine Pumphose!

 

Und die Anleitung fürs dazu passende Blüschen – kommt auch ganz bald!
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Osterkörbchen-Notfall

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Alles beisammen: Osterhefekranz gebacken (haben wir übrigens nach dem genialen Rezept der Kitchenfee), Holz-Ostereier bemalt, für die Ostersonntagsfrühlingssuppe schon alles geschnippelt und bereit im Kühlschrank und alle lieben Kleinigkeiten für die Kinder beisammen (das Geschenk für den Sohn kam heute noch kurz vor knapp an, nachdem es zunächst nirgends mehr auf Lager war: Das Avengers-Lexikon – ein MUSS für jeden Superhelden-Fan :-) )… aber die Osterkörbchen vom Vorjahr sehen bei näherer Betrachtung gar nicht mehr fit aus oder sind ganz und gar verschwunden?

Dann ran an den Filz und losgenäht – die allerschönsten Osterkörbchen sind natürlich selbstgemacht: RevoluzZzionäre Last-Minute-Osterkörbchen.
Und hier –> die ganz simple Variante.

Euch allen, liebe RevoluzZzionäre: Ein fröhliches und wunderbares Osterfest!

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Es ist an der Zeit…

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… die Nähmaschine und das Verlängerungskabel zu schnappen und auf Balkone, Terrassen, in Gemeinschaftsgärten und an offene Fenster zu ziehen – und für den Frühling zu nähen.
Bei uns gibt’s überall blühende Osterzweige im Haus, die jeden Tag ein bisschen mehr hübsche Deko bekommen – wie zum Beispiel diese zuckersüßen, ratzfatz zu nähenden Wölkchen.

Und manche Crafterinnen haben sich die Vorlage auch großkopiert und schöne Kissen danach genäht :-)

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Österlich und revoluzZionär: Mollie Makes

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Eine meiner Lieblings-Crafting-Zeitschriften – ganz klar: Mollie Makes!
Und drum freue ich mich schon immer, wenn Post von Mymaki in meiner Mailbox liegt und es revoluzZzionär in der Mollie Makes wird! Ihr findet in der neuesten Ausgabe (ab morgen im Handel) diese drei Häschen – und sie sind schon rund um die Welt nachgenäht worden:
Zum Beispiel vom Kreativkäfer (super Kombi, unbedingt anschauen!), von CandyAngel aus Portugal (mit süßen Knopfäuglein), und hier bitte unbedingt die allerliebste Geschichte von hasigen Nähanfängen (mit revoluzZzionärem Häschen) beim Nähklimbim lesen, von Sharon Ojala aus Kalifornien, von Frau Nahtig, von einer meiner Lieblings-Puppenmacherinnen „Kleine Paulinas“, Zitscheriengrün undundund noch so viele mehr :-)
Dir juckt es auch in den Fingern und die Nähmaschine will kaum noch stillstehen? :-)
Kein Problem, hier –> gibt es das kostenlose revoluzZzionäre Tutorial zum Hasen!

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Ein revoluzZzionäres Happy-New-Year-Tutorial für gute Vorsätze

Zwischen den Jahren ist es Zeit fürs Jahresresümee, Rückblicke, Gedanken an schöne Erinnerungen und eben auch an das, was man hätte Besser machen können… Aber haltet Euch bloß nicht mit verpassten Möglichkeiten auf und schaut stattdessen nach vorne.
Ich mache das mit gemischten Gefühlen, 2014 wird nochmal vieles entscheiden und vieles möglicherweise verändern und ich hoffe natürlich, dass ich am 30.12.2014 hier schreiben kann: Jetzt ist es gut!
Mit meinen Kindern zusammen habe ich überlegt, was wir uns für 2014 vornehmen wollen. Und natürlich fallen einem da alle möglichen Sachen ein – und als wir den wichtigste von allen Wünschen kürten, war es: Mehr gemeinsame Zeit!

Und weil man diese Vorsätze fürs Neue Jahr ja im Stress des Alltags allzu schnell vergißt, habe ich uns eine kleine Erinnerung gecraftet, die nun über unserem Küchentisch – unserem sozialen Lebensmittelpunkt – hängt und uns hoffentlich ganz oft daran erinnert, wie wertvoll gemeinsam verbrachte Zeit ist.
Ich bin gar kein großer Freund von Silvester und der Knallerei. Die meisten damit verbundenen Rituale sind mir fremd oder sprechen mich nicht an.
Aber einen alten tschechischen Brauch mag ich sehr gerne: Das Apfel-Orakel. Und deshalb gibt zum guten Vorsatz auf meinem Küchenbild einen aufgeschnittenen Apfel.
Das Apfel-Orakel geht ganz einfach: Man schneidet einen Apfel in der Mitte durch – aber nicht senkrecht wie üblich – sondern waagerecht. Und wenn dann das Kerngehäuse bzw. die Apfelkerne im Kerngehäuse einen Stern zeigen, dann wird es ein glückliches Jahr. Wenn das Kerngehäuse oder die Apfelkerne zueinander in einer Kreuzform stehen, dann ist das ein Zeichen für Unglück. Aber… das passiert praktisch nie :-) Und zur Sicherheit haben wir für diesen Unglücksfall genügend Weintrauben im Haus :-)

Was sind Eure Wünsche und Vorsätze fürs Neue Jahr?

Und hier das Tutorial für den guten Neujahrs-Vorsatz (ideal für Neujahr, wenn die Familie noch schläft und man endlich in Ruhe werkeln kann):

Ihr benötigt:
– festen Baumwollstoff als Unterlage, ideal hier sind schöne, alte Geschirrtücher (nicht olle, sondern feste alte Tücher vom Flohmarkt, aus Omas Wäscheschrank o.ä.)
– schöne, farbige Baumwollstoffe in Euren Lieblingsfarben
– Vliesofix
– Stickgarn
– Deko-Garn zum Aufhängen
– optional einen Holzstab (super geht hier ein alter hölzerner Laternenstab)
– optional Bommelborte oder Zickzacklitze

1. Ladet die Apfel-Vorlage herunter und druckt sie aus. Übertragt sie mit einem Bleistift aufs Vliesofix, legt dabei das Vliesofix mit der Klebenetzseite nach unten auf Eure ausgedruckte Grafik-Vorlage.

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2. Legt nun das Vliesofix mit der Klebenetzseite auf die Rückseite des von Euch gewählten Stoffes und bügelt es auf.

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3. Bereitet auf diese Weise alle zu applizierenden Teile vor und schneidet sie dann aus.

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4. Nun zumUnterlagen-Stoff: Ich habe aus einer alten weißen Tischdecke ein Rechteck mit der Größe 44 x 26 cm ausgeschnitten. Je nachdem, ob Ihr für die Apfel-Applikation kräftige Farben oder sogar einfarbige Stoffe oder Filze wähltet, sieht eine gemusterte Unterlage auch sehr schön aus. In meinem Fall würde eine gemusterte Unterlage allerdings zu unruhig wirken und die Applikationen sich zu wenig abheben.
Näht ringsherum einen Umschlag von ca. 0,5 –  0,7 cm.
Ich habe zur Stabilisierung einen Holzstab mit einem Durchmesser von 0,5 cm verwendet und habe deshalb an der oberen Kante statt eines Umschlags einen Tunnel von ca. 1,5 cm genäht. Wenn Ihr das auch möchtet, dann näht erst die Umschläge links, rechts und unten – und zum Schluß den Tunnel oben, damit dieser links und rechts offen ist und der Stab später eingeschoben werden kann.

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5. Für die weitere Bearbeitung den Stab wieder entfernen. Ich habe einmal ringsherum eine einfache rote Zickzacknaht als Dekoration aufgenäht – danach geht’s ans Sticken.

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6. Vielleicht seid Ihr ja so gut im Freihand-Sticken, dass Ihr ohne Vorlage gleich lossticken könnt.
Wenn nicht, müßt Ihr Euch eine Vorlage basteln, die spiegelverkehrt ist. Ich nehme dafür einfache Vlieseline und schreibe die Worte, die ich aufsticken möchte, auf die Seite, die zum Aufbügeln bestimmt ist.

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7. Wenn man die dann aufgebügelt hat, sind die Worte in Spiegelschrift und man kann sie mit dem leichten Rückstich (hier eine wirklich unübertreffliche Video-Anleitung ab Minute 3:17 – Fäden zählen müsst Ihr beim Schriftsticken aber nicht, sondern versucht einfach ähnlich lange Stiche zu machen, um ein gleichmäßiges Schriftbild zu erreichen) mit etwas Geduld nachsticken. Ich sticke unheimlich gerne mit dem Rückstich, weil er so einfach ist, dass es wenig Konzentration braucht und man Zeit zum Nachdenken hat – oder den Geschichten der Kinder zuzuhören – oder die Lieblingsmusik dabei genießen kann – oder ein spannendes Hörbuch…

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8. Wenn Ihr mit der Schrift fertig seid, könnt Ihr nun im Raum zwischen den beiden Schriftzügen die Apfeldetails, die Ihr mit Vliesofix vorbereitet habt, platzieren. Zieht danach das Transfer-Papier ab und bügelt die Applikationen auf. Dann näht Ihr sie nacheinander mit einem einfachen Geradstich fest. Ich habe hierfür schwarzes Garn verwendet, weil es der Grafik den Eindruck verleiht, als sei sie gezeichnet – Ihr könnt ebenso zu den Stofffarben passendes Garn verwenden, wenn Ihr unsicher seid, ob Ihr es schafft, die Nähte schön regelmäßig hinzubekommen.

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9. Nachdem alle Applikationen aufgenäht waren, habe ich an den unteren Rand noch eine leuchtend rote Bommelborte – passend zu den roten Apfelhälften – genäht.

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10. Schließlich noch den Holzstab auf die richtige Länge zurecht sägen (etwas kürzer als die Breite des Küchenbildes) und einschieben…

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… und schon ist sie fertig: Die schöne Erinnerung an Deinen/Euren wichtigsten und liebsten Wunsch fürs Neue Jahr!

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Lasst es Euch gut gehen! Feiert oder schlaft – ganz wie Ihr Euren Silvesterabend am liebsten verbringt! Und ich wünsche jedem von Euch mindestens einen schönen und fantastischen und wichtigen Wunsch oder Vorsatz für 2014!
Wir lesen uns wieder im nächsten Jahr :-)